Diabetischer Fuß

Fußprobleme wie übermäßige Hornhaut, Hauttrockenheit, Fuß- und Zehendeformationen, Veränderungen im Gangbild sowie Fuß- und Nagelpilz gehören zu den häufigsten Folgekomplikationen bei Diabetes.

Viele Diabetiker wissen nicht, dass sie etwas für ihre Fußgesundheit tun müssen. Das zeigen die Ergebnisse des GEHWOL Diabetes-Reports 2018. 38 Prozent der Patienten wissen überhaupt nicht, dass sie auf ihre Füße achten müssen. Kaum mehr als ein Drittel (38 Prozent) achtet sehr sorgfältig auf eine gute Fußpflege – entweder selbst oder mit Hilfe eines Spezialisten. Wie Diabetiker ihre Füße selbst untersuchen und verletzungsfrei pflegen können, lernen sie in speziellen Schulungen. Allerdings erhält nur knapp die Hälfte (44 Prozent) der Diabetiker eine solche Schulung. Kein Wunder, denn ebenfalls weniger als die Hälfte von ihnen wird podologisch versorgt, also von einem medizinischen Fußpfleger betreut und beraten (37 Prozent), oder erhält eine Schulung durch einen Diabetesberater (33 Prozent). Dies aber ist notwendig, um einer Fußverletzung oder Wunde (Ulkus), dem sogenannten Diabetischen Fußsyndrom, vorzubeugen. 85 Prozent der bei Diabetikern durchgeführten Amputationen in Deutschland geht eine solche Wunde mit anschließender Infektion voraus.

Zur Pflege der trockenen Haut empfiehlt die Leitlinie zum Diabetischen Fußsyndrom der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Füße und Beine mit feuchtigkeitsspendenden, ureahaltigen Fußpflegepräparaten (z.B. Lotionen) einzucremen. Denn Diabetikerfüße sind häufig gekennzeichnet durch trockene Haut. Sie entsteht, wenn die aus Hautfetten und Feuchthaltesubstanzen bestehende Schutzbarriere der Haut nicht mehr intakt ist. Durch die Barrierestörung verliert die Haut Feuchtigkeit, wird spröde, rissig und damit durchlässig für Krankheitserreger. Auch eine schlechte Hautdurchblutung, wie sie für viele Diabetiker typisch ist, wirkt sich negativ auf die Hautfeuchte aus. Jeder dritte Diabetiker hat in der Folge trockene Haut (Xerosis). Ohne Pflege kann es zu Entzündungen oder Hautirritationen kommen. Bei bis zu 14 Prozent der Diabetiker ist dies der Fall. Kosmetische Produkte, die zur Pflege und damit zum Schutz der Haut eingesetzt werden, sollten daher je nach Hautzustand den Mangel der Haut an Feuchtigkeit und Fetten ausgleichen, ihre Barrierefunktion stärken, Hornhaut und rissige Haut verhindern, gegebenenfalls die Hautdurchblutung fördern, ihre natürliche Mikroflora regenerieren, übermäßiger Keimverbreitung entgegenwirken oder vor Infektionen schützen.

Der GEHWOL Diabetes-Report 2018 steht Ihnen als PDF-Download zur Verfügung.

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