GEHWOL Fußpflegetrends 2016

GEHWOL Fußpflegetrends

Die GEHWOL Fußpflegetrends basieren auf einer repräsentativen Online-Umfrage der GfK Gesellschaft für Konsumforschung unter 1.000 Frauen und Männern in Deutschland ab 18 Jahren. Die Umfrage hat zum Ziel, das Fußpflegebewusstsein in Deutschland zu ermitteln und herauszufinden, welche Motivationsgründe für Fußpflege bestehen und welche Fußpflegemaßnahmen ergriffen werden. Dabei wird auch die Relevanz professioneller und podologischer Fußpflege berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Zufriedenheit der Deutschen mit dem Zustand ihrer Füße ermittelt. In diesem Zusammenhang bieten die Trends einen quantitativen Überblick über die Verteilung gängiger Fußprobleme. Ein weiterer Fragekomplex widmet sich dem Schuhkauf. Welche Aspekte beim Schuhkauf berücksichtigt werden, gibt Aufschluss über die Relevanz schöner, gepflegter und gesunder Füße im Meinungsbild der Deutschen. Die Beurteilung der Wichtigkeit von Fußpflege sowie der Zufriedenheit sind Trendfragen. Hierdurch soll herausgefunden werden, wie sich das Fußpflegebewusstsein in Deutschland entwickelt. Erstmals wurden die Fußpflegetrends 2014 durchgeführt.

Die aktuellen Ergebnisse

Wie wichtig ist den Deutschen regelmäßige Fußpflege?
TOP-2-BOX: Sehr wichtig (1), wichtig (2)
LOW-2-BOX: Weniger wichtig (4), Überhaupt nicht wichtig (5)

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Das Fußpflegebewusstsein hat sich seit 2014 kaum verändert. Insgesamt bewerten die Deutschen die Wichtigkeit von Fußpflege mit der Schulnote 2,3. 2014 lag der Mittelwert bei 2,2. Frauen halten Fußpflege für wichtiger als Männer. Auch mit zunehmendem Alter nimmt die Bedeutung regelmäßiger Fußpflege zu. Vor allem bei den Über-60-Jährigen gewinnt sie sogar an Bedeutung.

In welchem Bundesland leben die meisten Fußpflegebefürworter?

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62 % der Deutschen halten Fußpflege für sehr wichtig oder wichtig. Die meisten Befürworter leben in Rheinland-Pfalz und im Saarland. In dieser Region sind es mit 77 % überdurchschnittlich viele Menschen, die sagen, dass ihnen Fußpflege wichtig oder sehr wichtig ist.

Was sind die Motivationsgründe für Fußpflege
Geht es um Schönheit und um ein gepflegtes Aussehen oder um Prophylaxe und die Gesunderhaltung der Füße?
Welche Rolle spielt die Partnerschaft?

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Die Gesunderhaltung der Füße ist bei beiden Geschlechtern und in fast allen Altersgruppen der dominante Motivationsgrund. Allerdings nimmt die Relevanz auch mit dem Alter zu, während äußerliche Aspekte tendenziell an Bedeutung verlieren. Das gilt jedoch nicht für die Best Ager (50-59 Jahre). Für sie sind schöne Füße als Ausdruck einer gepflegten Erscheinung wichtiger als für Mid Ager (40-49) und Senioren (60 plus). Im Vergleich der beiden Geschlechter spielen äußerliche Aspekte und Partnerschaft bei den Frauen eine größere Rolle als bei den Männern. Gepflegte Füße als Vorteil in einer Beziehung sehen vor allem die Unter-20-Jährigen als wichtigen Grund für Fußpflege an. Noch eines fällt auf: Je größer der Wunsch nach gepflegten Füßen im Alter, desto mehr Bedeutung wird auch der regelmäßigen Fußpflege beigemessen.

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Menschen, die Wert auf Fußpflege legen, besitzen ein stärkeres Bewusstsein für schöne und gepflegte Füße, aber auch ein stärkeres Prophylaxebewusstsein. In der Gruppe der Fußpflegebefürworter gibt es daher deutlich mehr Menschen, die eine entsprechende Pflegemotivation für sich bestätigen. Insgesamt spielen gepflegte Füße bei ihnen eine stärkere Rolle – auch in der Partnerschaft.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit dem Zustand ihrer Füße?
Beeinflusst Zufriedenheit bzw. Unmut über den Zustand der Füße die Relevanz von Fußpflege?

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Offensichtlich sind die Deutschen aktuell weniger zufrieden mit dem Zustand ihrer Füße. Nur 38 % beantworten die Trendfrage positiv. 2014 waren es noch 48 %. Das erstaunt, denn die nachlassende Zufriedenheit scheint keinen besonderen Impact auf die Relevanz von Fußpflege zu haben. Deren Wichtigkeit wird trotz nachlassender Zufriedenheit nicht höher eingestuft als noch vor zwei Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass Zufriedenheit bzw. Unmut über den Zustand der Füße keinen generellen Einfluss auf die Einschätzung der Relevanz von Fußpflege haben.

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So sind beispielsweise Männer deutlich zufriedener mit dem Zustand ihrer Füße als Frauen, die Unter-20-Jährigen deutlich zufriedener als die etwas älteren Jahrgänge. In beiden Fällen wird der Bedeutung von Fußpflege folglich weniger Bedeutung beigemessen. Ab 60 Jahre ist nur noch etwas mehr als ein Drittel der Deutschen zufrieden mit dem Zustand seiner Füße. Jeder Vierte findet seine Füße auch nicht besonders vorzeigbar. Entsprechend wird in dieser Altersgruppe die Relevanz der Fußpflege am stärksten eingeschätzt.

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Zufriedenheit beeinflusst die Einschätzung der Relevanz von Fußpflege! Wer Fußpflege für wichtig oder sehr wichtig hält, ist tendenziell seltener zufrieden mit dem Zustand der Füße bzw. hält seine Füße häufiger für nicht besonders vorzeigbar im Vergleich zu Menschen, die Fußpflege keine besondere Bedeutung beimessen. Letztere sind deutlich häufiger zufrieden. Entsprechend gibt es unter den Unzufriedenen, die ihre Füße für nicht besonders vorzeigbar halten, auch deutlich mehr Menschen, die sagen, dass ihnen Fußpflege wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Das heißt: Je kritischer die Beurteilung der eigenen Füße ausfällt, desto mehr wird die Relevanz von Fußpflege anerkannt. Die gleiche Relation zeigt sich auch, wenn konkrete Fußprobleme vorliegen. Allerdings nicht in jeder Altersgruppe gleichermaßen.

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Im Schnitt sind 38 % der Deutschen mit dem Zustand ihrer Füße zufrieden. 17 % dagegen halten ihre Füße für nicht besonders vorzeigbar. Die meisten Zufriedenen leben in den südlichen Bundesländern Bayer und Baden-Württemberg. Das heißt aber nicht, dass dort auch die schönsten Füße anzutreffen sind. Immerhin 15 % bzw. 18 % der Bayern und Baden-Württemberger halten ihre Füße für nicht besonders vorzeigbar. Weniger polarisieren die Hanseaten. Mit 42 % gibt es in Hamburg ähnlich viel Zufriedene, mit nur 4 % aber deutlich weniger Bundesbürger, die ihre Füße für nicht besonders vorzeigbar halten. Im Bundesvergleich haben die Hamburger somit das positivste Verhältnis zu ihren Füßen.

Welche Fußprobleme haben die Deutschen
Von Fußproblemen in den letzten 12 Monaten persönlich betroffen

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Übermäßige Hornhaut und trockene Haut sind die mit Abstand häufigsten Fußprobleme in Deutschland. 31 % der Deutschen bestätigen, im letzten Jahr trockene Haut, 33 % übermäßige Hornhaut gehabt zu haben. Aber auch andere Probleme kommen häufig vor, zum Beispiel kalte Füße (25 %), rissige Haut (23 %) und schmerzende Füße (19 %). Hühneraugen (7 %) und Warzen (5 %) kommen dagegen verhältnismäßig selten vor. Jeder Zehnte klagt über Probleme mit den Nägeln. Verfärbte und rissige Zehennägel kommen dabei gleichermaßen oft vor. Das Auftreten von Fußproblemen ist übrigens keine Frage des Alters, wohl aber eine Frage der Pflege.

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Das Vorhandensein von konkreten Fußproblemen verändert auch die Einstellung zur Fußpflege. Bei Menschen, die Fußpflege für wichtig oder sehr wichtig halten, treten Fußprobleme deutlich häufiger auf. Gleichwohl gibt es aber auch viele Menschen, die trotz vorhandener Probleme der Fußpflege keine besondere Bedeutung beimessen. Zum Beispiel leiden jeweils auch
18 % der „Fußpflege-Verweigerer“, die Fußpflege für weniger oder überhaupt nicht wichtig halten, unter trockener Haut und übermäßiger Hornhaut, 19 % unter Fußschweiß und Fußgeruch, 23 % unter Druckstellen. Somit scheint es einen nicht unerheblichen Anteil an Menschen zu geben, die ihre Fußprobleme ignorieren. Dabei gibt es offensichtlich deutliche Unterschiede in den Altersgruppen.

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Geht es um konkrete Fußprobleme, so bestätigen praktisch alle Altersgruppen, dass sie in den letzten 12 Monaten welche gehabt haben, die Unter-30-Jährigen sogar häufiger als Mid Ager (40-49 Jahre), Best Ager (50-59 Jahre) und Senioren (60 Jahre und älter). Vor allem Fußgeruch, eingewachsene Nägel, schmerzende Füße, trockene Haut und kalte Füße machen den Unter-30-Jährigen öfter zu schaffen als ihren älteren Mitbürgern. Dennoch messen sie der Fußpflege signifikant weniger Bedeutung bei als die Senioren. Im Schnitt bewerten sie die Wichtigkeit regelmäßiger Fußpflege mit der Schulnote 2.4. Senioren bestätigen seltener Fußprobleme, bewerten die Wichtigkeit von Fußpflege aber mit der Note 1.9, messen ihr also deutlich mehr Bedeutung bei.

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Was tun die Deutschen für ihre Füße?
Äußert sich eine positive Einstellung zur Fußpflege auch in einem konkreten Pflegeverhalten?
Welche Rolle spiel die professionelle Fußpflege?

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Je positiver die Einstellung zur Fußpflege, desto häufiger lassen die Deutschen konkrete Taten folgen. Die dominante Maßnahme ist hierbei mit großem Abstand die selbstständige Fußpflege. Zur professionellen Fußpflege gehen nur 11 % der Deutschen, wobei auch der Gang zum Fußpfleger zunimmt, je mehr Bedeutung der Fußpflege beigemessen wird. Vor allem die Über-60-Jährigen vertrauen dem Profi. Sie beurteilen Fußpflege auch mit der höchsten Relevanz. Bei den Unter-30-Jährigen werden dagegen eher selten Maßnahmen ergriffen. Sie messen der Fußpflege weniger Bedeutung bei. Da sie jedoch gleichermaßen oft unter Fußproblemen leiden, findet sich in dieser Altersgruppe der größte Anteil an „Verweigerern“, die ihre Fußprobleme ignorieren bzw. durch fehlende Fußpflegebereitschaft auch provozieren.

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Wer Fußpflege für wichtig hält, ist eher bereit, auch tatsächlich etwas für gesunde und gepflegte Füße zu tun. Unzufriedenheit mit dem Zustand der Füße und Fußprobleme begünstigen diese Bereitschaft. Aber nicht jeder lässt seiner Auffassung auch Taten folgen. Nur jeder Dritte, der Fußpflege für wichtig hält, nutzt selbst spezielle Präparate. Nicht einmal jeder Fünfte geht zum Fußpfleger. Wer Fußpflege nicht oder weniger für wichtig hält, tut naturgemäß auch weniger für seine Füße. Auch in dieser Gruppe gibt es häufig Fußprobleme, die jedoch ignoriert werden. Der Anteil entsprechender Verweigerer ist in den jüngeren Altersgruppen stärker ausgeprägt, da auch sie gleichermaßen oft Probleme haben, der Fußpflege jedoch im Vergleich zu den Älteren deutlich seltener Bedeutung beimessen.

Wie wichtig ist den Deutschen die Qualifikation des Fußpflegers?
Kennen sie überhaupt den Unterschied zwischen Podologen und kosmetischen Fußpflegern?

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Je mehr Bedeutung Fußpflege beigemessen wird, desto mehr achten Deutsche darauf, dass der Therapeut, wenn sie zur Fußpflege gehen, ein Podologe oder medizinischer Fußpfleger ist. Mit zunehmendem Alter steigt die Bedeutung von Fußpflege und mit ihr der Anspruch an die Qualifikation des Therapeuten. Jedoch überwiegt in nahezu allen Altersgruppen der Anteil an Menschen, die den Unterschied überhaupt nicht kennen bzw. die Bezeichnung „Podologe“ überhaupt nicht kennen. Der Anteil ist besonders bei den Unter-30-Jährigen ausgeprägt. Dies verwundert insgesamt nicht, da ohnehin nur rund 11 % der Deutschen überhaupt regelmäßig zur Fußpflege gehen.

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Wer Fußpflege für wichtig hält, geht eher regelmäßig zur Fußpflege. Auch achtet man in diesem Fall eher auf die Qualifikation des Therapeuten. Der Unterschied zwischen medizinischer und kosmetischer Fußpflege ist geläufiger, wenn auch nicht allen bekannt. Insgesamt 15 % der Deutschen wissen nicht, dass es zwischen medizinischer und kosmetischer Fußpflege Unterschiede gibt. 17 % kennen nicht die Berufsbezeichnung „Podologe“.

Steigt mit der Wichtigkeit von Fußpflege auch die Ausgabenbereitschaft?

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Die meisten Deutschen würden zwischen 16 und 30 Euro für professionelle Fußpflege ausgeben. Allerdings zeigt sich: Je wichtiger Fußpflege eingeschätzt wird, desto höher die Ausgabenbereitschaft. 9 %, die Fußpflege für wichtig halten, würden auch 31 bis 35 Euro ausgeben. Bei denjenigen, die Fußpflege weniger für wichtig halten, sind es nur 6 %. Unter ihnen würden 12 % lieber nur 11 bis 15 Euro ausgeben, 13 % sogar weniger als 10 Euro. Nur 8 % bzw. 4 % sind so knauserig, wenn sie Fußpflege für wichtig halten.

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Worauf legen die Deutschen beim Schuhkauf Wert?
Eher Komfort, Ergonomie und Gesundheitsaspekte oder eher Style, Exklusivität und ein modisches Aussehen?
TOP-2-BOX: Sehr wichtig (1), wichtig (2)

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Beim Schuhkauf legen die Deutschen insg. mehr Wert auf Komfort und Gesundheit als auf Optik. Die Schuhe sollten aber auch zum persönlichen Style passen. Der Tragekomfort ist in allen Altersgruppen und bei beiden Geschlechtern der absolut dominante Faktor. Frauen ist wichtig, dass die Schuhe zum persönlichen Style passen. Vor allem die Unter-50-Jährigen legen darauf viel Wert. Männer achten dagegen mehr auf Funktionalität und ein gesundes Fußbett. Modische Aspekte und ein exklusives Aussehen spielen vor allem bei den Unter-30-Jährigen eine wichtige Rolle. Best Ager und Senioren wünschen sich zwar auch mehrheitlich Schuhe, die zum persönliche Style passen. Ganz klar im Vordergrund stehen bei ihnen aber Komfort- sowie ergonomische und gesundheitliche Aspekte. Die Wichtigkeit von Fußpflege macht sich auch beim Schuhkauf bemerkbar. Je wichtiger Fußpflege eingeschätzt wird, desto mehr achten die Deutschen beim Schuhkauf auch auf ein gesundes Fußbett bzw. eine gesunde Sohle.

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Komfort, Funktionalität, Gesundheit und persönlicher Style sind beim Schuhkauf die dominanten Faktoren – auch bei Menschen, die weniger Wert auf Fußpflege legen. Wer allerdings Wert auf Fußpflege legt, hat ein stärkeres Bewusstsein für schöne und gepflegte Füße und deren Gesunderhaltung. Das macht sich auch beim Schuhkauf bemerkbar. Unter den Fußpflegebefürwortern gibt es mehr Menschen, die beim Kauf sowohl auf Gesundheits-, Komfort- und ergonomische Aspekte achten, als auch auf solche, die eher Optik und Ästhetik ansprechen, also z.B. Mode, Exklusivität und Übereinstimmung mit dem eigenen Style.

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Download der GEHWOL Fußpflegetrends 2016 (PDF)

GEHWOL Fußpflegetrends 2016 (Infografik)